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12.09.2020
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13.09.2020
Reitturnier RuF Hooksiel
Landkreis Friesland, Gemeinde Wangerland, Osterdieken

19.10.3013
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Mittwoch, 19. August 2020 um 20:00 Uhr

(Funkausbildung)




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Bericht

DRK Schortens über Mariensiel (29.09.2010)

Schortens/Mariensiel. Pre Take off Check: “All Engines full forward - Hydraulik OK - All Instruments in the green - No Warning or Caution lights - Heater off - Overhad Area clear. Pitch unlocked. Cabin clear ? Cabin is clear ! Here we go !!

Was sich liest wie die Checkliste eines großen Airliners ist auch gängige Praxis an Bord eines Rettungshubschraubers. Auch hier liest die Besatzung Checklisten, um Einsätze sicher durchzuführen.

Auch so beim zwei Mal jährlich stattfindenden Windentraining, welches die Luftretter des ADAC Rettungshubschrauber “Christoph 26” zu absolvieren haben. Wieder dabei: Die DRK Bereitschaft Schortens, welche traditionell die Verletztendarsteller für die ADAC Luftrettung stellt. Man traf sich am Mittwoch auf dem Gelände des Nordwest Krankenhauses in Sanderbusch, der Basis des Hubschraubers und seiner Crew.

Nach Einweisung begaben sich die Helfer und ein Teil der Crew auf den Flugplatz Mariensiel, um die diesjährige Herbstübung vorzubereiten.

Zügig waren die Vorbereitungen getroffen und Henning Faber, Brinja Schilling, Jan Otten und Rene Hinrichs warteten auf den gelben Hubschrauber vom Typ BK 117 um sich mittels Rettungswinde an Bord nehmen zu lassen. Lange brauchten sie nicht warten, schon war das typische Rotorengeräusch der Maschine zu vernehmen. Sicher in Bergesack, oder Petzl-Sitz verpackt wurde einer nach dem anderen auf- und abgewischt. Immer dabei ein Luftretter.

“Ständiges Training ist für Piloten, Windenoperator und Luftretter enorm wichtig”, so Herbert Schmid von der ADAC Luftrettung in Sande. “Das gesamte Personal aller dreier ADAC Rettungshubschrauber ( neben Sande, auch München und Murnau anm. d. Red.) mit Winde wird regelmäßig geschult und in Übung gehalten. Nur so gehen Handgriffe und Kommandos in Fleisch und Blut über.” erläutert der für die Windenausbildung zuständige Schmid.

Zwei Triebwerke mit insgesamt 1400 PS treiben den Hubschrauber an. Die maximale Seillänge beträgt 90 Meter. “Sehr beeindruckend, wenn der Hubschrauber über einem steht, und man in Begleitung eines Luftretters über ein Stahlseil in die Maschine gezogen wird. Das sind Eindrücke, die man nicht vergisst”, berichtet Henning Faber.

“Es war cool”, sagte Brinja Schillig, nachdem sie zum erneuten Male gelandet war. Die langjährige DRK Helferin aus Schortens, welche sich z.Zt. In der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegekraft befindet, ist schon das zweite Mal dabei und strahlt über das ganze Gesicht. “Die Haare sind vom Rotorabwind natürlich ein wenig zerzaust, aber die Aussicht war enorm schön und ich habe mich wirklich sicher gefühlt.”

“Schon klasse, wie man heute Menschen auch aus schwierigen Situationen heraus retten kann und sieht, wie die Crew Hand in Hand arbeitet.”, fügen die anderen zwei “Opfer” bei.

Nach diversen Übungsdurchgängen konnte der erste Teil des Herbstwindentrainings beendet werden. Am Donnerstag und Freitag verlegen die Luftretter dann in das wangerländische Hooksiel um die Rettung von Personen aus der Nordsee und von Schiffen zu trainieren.

Dann heißt es wieder im Hubschrauber und auch im Alltagsgeschäft der Bereitschaft Schortens: “All Engines are runnig full forward - Here we go !”

Titelbild: Fr

Text: Fr



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