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Bericht

Windentraining Herbst 2008 (08.10.2008)

Schortens/Mariensiel.  Das diesjährige Herbsttraining mit der Winde des Rettungshubschraubers “Christoph 26” aus Sanderbusch, rief auch wieder die Einsatzkräfte der Schortenser DRK Bereitschaft auf den Plan. Zweimal im Jahr müssen alle Besatzungsmitglieder des von der ADAC Luftrettung betriebenen Hubschraubers diese Übungen absolvieren, um im Ernstfall mit der Rettungswinde Menschenleben retten zu können.

In den letzten 5 Wochen mußte Christoph 26 alleine zu insgesamt 4 Windeneinsätzen in die Deutsche Bucht ausrücken.

Deshalb trafen sich nun die Besatzungsmitglieder zunächst im Hangar um die Windenverfahren in der theoretischen Ausbildung zu erlernen, bzw. wieder aufzufrischen. Anschließend wurde das praktische Training auf den Flugplatz Mariensiel verlegt.  Mit dabei waren 4 Angehörige der DRK Bereitschaft Schortens, welche sich als Patientendarsteller zur Verfügung gestellt haben. Neben der Rettung mittels des s.g. Kong-Sitzes - mit ihm werden leichter verletzte Patienten sitzend an Bord genommen - wurde auch intensiv die Windenrettung mittels Bergesack geübt. Hierbei wird der Patient auf einer Vacuummatratze liegend an Bord der BK 117 genommen.

“Die Arbeit mit der Rettungswinde ist  eine große Herausforderung und fordert absolut präzises und professionelles Arbeiten zwischen allen Besatzungsmitgliedern”, so Herbert Schmid - Bordtechniker und Windenoperator -  von der ADAC Luftrettung in Sanderbusch. Schmid und auch der stellv. Flugbetriebsleiter Gerhard Wittmann vom Flugbetrieb aus München dankte den Rotkreuzlern für die langjährig gute Zusammenarbeit beider Organisationen.

“Es ist schon ein beeindruckendes Gefühl, wenn man mit einer Rettungswinde aufgenommen wird, dann ein gutes Stück durch die Luft fliegt um dann in luftiger Höhe in einen Hubschrauber zu klettern” erzählte Gunnar Rott, der sich als “Opfer” zur Verfügung gestellt hat. Auch seine Kolleginnen Pia Münkewarf und Verena Müller pflichteten ihm bei. Ein kleines Highlight gab es am Ende des Windentrainings für die mutigen Opfer. Ohne in Rettungsgerät eingeschnürt zu sein, durften sie nun als Passagiere mit dem Rettungshubschrauber zum Standort Sanderbusch zurückfliegen.

Einige Videosequenzen zum Windentraining befinden sich in unserer neuen Videogalerie.


Bilder in der Bildergalerie anzeigen



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